Montag, 12. Oktober 2009

Verpasste Chancen?

Naherholungszone Vahrner See

In den letzten Monaten befasste sich der Vahrner Gemeinderat des Öfteren mit der Diskussion zwecks einer Eintragung der nördlich von Vahrn bestehenden Motocrossbahn in den Bauleitplan. Im Zuge dieser Diskussion wurde auffallend oft die Einzigartigkeit und Schönheit des Vahrner Sees betont. „Zurecht“, würde jeder Ortskundige stolz sagen, doch in wieweit können wir Vahrner Bürger mit der bestehenden Zone „Vahrner See“ wirklich zufrieden sein? Meine Vision.

Der Vahrner See gilt in Wanderführern als Geheimtipp unter Sportlern, aber auch alle lokalen Gastwirte werben in ihren Prospekten für den wunderschönen See. Aber:
Geplagt von alljährlichen Badeverboten, dem Lärm des Zuges und der Motorsportler können wir nicht wirklich von Erholung pur sprechen. Das Badeverbot ist zeitlich begrenzt, den Lärm des Zuges hoffen wir im Zusammenhang mit dem Bau des BBT zu mildern und die Motorsportler ziehen - in dieser Vision – an einen anderen Standort um. Aber vor allem das Seerestaurant zeigt sich gezeichnet vom Wandel der Zeit. Wenige Wanderer suchen die Zone rund um den denkmalgeschützten See des Restaurants wegen. Anzudenken wäre doch ein modernes innovatives Restaurant mit Seeterrasse, angegliedert an eine der womöglich schönsten Erholungszonen des Landes. In Kombination mit einem Rad-, Wander- oder etwa einem Fitnessweg ist das Restaurant mit Grünzone der absolute Magnet für Familien, Jung und Alt. Wir schaffen somit einen Freizeitort der Generationen, der Entspannung und der Ruhe. Vorausgeschickt dass keine Hotelzone entsteht wäre es ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Aber bekanntlich hat auch der von der Bezirksgemeinschaft realisierte Radweg einen Umweg um den Vahrner See gefunden. Und im derzeitigen Zustand der Zone Vahrner See müssen wir uns langsam schon fragen: Wie viele Chancen wollen noch verpasst werden? Der Gemeinde sind die Hände gebunden, das „Stückl heile Welt Vahrner See“ ist privates Eigentum. Wünschenswert wäre ein realistisches Umdenken im Sinne der Allgemeinheit und der Attraktivität Vahrns. Der See ruft danach.

1 Kommentare:

KarlN hat gesagt…

als würde das ökologische gleichgewicht des sees nicht so schon auf der kippe stehen..