"Wir können in allen Medien landauf landab darüber diskutieren wohin wir
das HdS verbannen, doch erst dann wenn alle politischen Entscheidungsträger
einmal vor Ort gewesen sind! Die Entscheidung, die wir in dieser Hinsicht
fällen, werden wir noch lange spüren - positiv oder eben negativ"
Dietmar Pattis, SVP-Bezirksjugendreferent
Mittwoch, 29. April 2009
JG Brixen besucht Haus der Solidarität
Sonntag, 26. April 2009
Zone Priel: Die Vision
Brixen. Es ist wiedermal Samstag und der Parkplatz auf dem Gelände der Acquarena füllt sich, logischweise: Die Kaufleute haben vor einem Jahr ungefähr, die kostenlose Nutzung möglich gemacht. Der Platz ist vollgeparkt mit Autos, die in der Sonne glitzern. Die hölzernen Parkautomaten-Kästen erinnern noch an den Streit zwischen den Brixner Stadtwerken und der Parking GmbH. Und da ist sie plötzlich: Die Vision. Lassen wir unserer Fantasie freien Lauf.Dienstag, 21. April 2009
"Lust auf Kino?"
Lasst es euch gesagt sein: Diese Anmache zieht bei Brixens Mädchen absolut nicht! Wer es trotzdem versucht, wird spätestens beim Ticketkauf böse erwachen. Naja wenn ihr euch einen italienischen Film im Stella-Kino anschaut, dann könnte es unter Umständen doch noch klappen - aber im deutschen Astra Kino werdet ihr sicherlich kein Glück mit eurem Date haben. Wenn ihr euch dann nach dem Film aus den Sesseln hebt - sofern ihr es schafft - dann gilt es den Fehler Kino nur mehr gut zu machen. Ein leckerer Cocktail im Absolut Lounge Cafe oder im neuen Club Max - um nur einige Isidertipps zu nennen - ist da doch eine gute Idee, nicht?Nein aber mal ehrlich: Die Kinokultur ist in Brixen wohl am Ende, am Boden, tot. Oder? In Bozen wird am 14. Mai 2009 das neue Cineplexx-Kino eröffnet und in Brixen redet man nicht mal über einen etwaigen Bau oder einen möglichen Standort. Ich glaube kaum, dass es hier im Eisacktal nicht Jugendliche gibt, welche nicht an einem tollen Kino interessiert sind? Reißen wir das Thema doch mal an und diskutieren über die Notwendigkeit, Standort oder etwa Wünsche? Was glaubt ihr? Brauchen wir so eine Struktur überhaupt? Im heutigen Zeitalter des World Wide Web ist ein Kino doch überflüssig oder?
Jetzt geht die Post ab: St. Andrä ist dabei!
Kürzlich wurde in St. Andrä eine neue Ortsjugendgruppe der Jungen Generation in der Südtiroler Volkspartei gegründet. Vorsitzender der jungen engagierten Truppe ist Martin De Rossi, als Stellvertreterin steht ihm Manuela Profanter zur Seite.
Als ausschlaggebender Punkt für die Neugründung einer Parteijugend im Dorf, sieht Initiator Patrick Goller die schwindende Vertretung St. Andräs in der Brixner Gemeindestube. „Wir müssen eine starke Vertretung unseres Bergdorfes im Tal haben. Wir wollen bei der Neugestaltung des Ploseberges auf jeden Fall mitreden“ stellt Goller klar.
Weitere Mitglieder der neuen Ortsjugendgruppe sind Patrick Goller, Harald Prosch, Hannes Profanter, Julian Markart, Thomas Psaier, Cornelia und Franziska Goller. Handlungsbedarf sehen die Neopolitiker auch in der richtigen Kommunikation politischer Themen und in der Diskussionskultur zwischen unterschiedlichen Parteianhängern. „Es muss endlich wieder sachliche Argumentation zum Tragen kommen“ ist Ortsausschussmitglied Thomas Psaier überzeugt.
„Eine neue Jugendgruppe in derart schwierigen Parteizeiten zu gründen, ist für uns ein absolutes Erfolgserlebnis, ja eine Bestätigung für unsere Arbeit als JG“, freuen sich auch Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis und JG-Chef Philipp Achammer.
HdS: In Brixen gehen die Wogen hoch
Freitag, 10. April 2009
Pichler Rolle zieht Kandidatur zurück
Mittwoch, 8. April 2009
Michael Brugger ist neuer Vorsitzender der JG Vahrn
Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis unterstrich in seiner Eingangsrede wie wichtige neue Köpfe und frische Ideen in Südtirols Gemeindepolitik seien. Aber auch der neue Vorsitzende Michael Brugger hat bereits konkrete Vorstellungen: „Die unmittelbare Nähe Vahrns zur Stadt erfordert genaueste Schwerpunktsetzung in Sachen Verkehr, Wirtschaft und Tourismus und hier wollen wir mitreden.“ Jedoch auch die politische Sensibilisierung der Jugend, oder etwa die Zusammenarbeit mit örtlichen Jugendvereinigungen stehen auf dem Programm. Erste Herausforderung ist bereits die anstehende Ortsausschusswahl, wo gleich fünf Jungpolitiker für dieses Gremium kandidieren.
Weitere Mitglieder im neuen Ortsjugendausschuss sind Maria Sigmund, Fabian Schenk, Alex Clara, Stefan Bacher, Dietmar Pattis, Thomas Kostner, Michael Putzer, Thomas Stolz, Witta Schatzer, Florian Jöchler, Martin Oberhofer und Stefan Obergasser.
Sonntag, 5. April 2009
Im Bus zur Schule. Muss das sein?
In Brixen beschäftigt sich die Gemeinde seit längerem mit einer Thematik welche so manchen Bürger nur den Kopf schütteln lässt. Aber zur Sachlage: Die italienische Opposition fordert nun schon seit einigen Monaten die Einführung eines Schülertransportes vom Rosslauf in die Innenstadt, sprich zur Grundschule Rosmini. Es gibt eine Regelung wonach das Recht auf einen Transport besteht, sobald die Entfernung zur Schule mehr als 2 km beträgt, doch in unserem Falle beträgt diese Entfernung vom Rosslauf bis in die Rungaddgasse nur einen km. Doch einige Eltern und die italienische Opposition beharren auf die Einführung des Transportes. In Zeiten wo viele Kinder übergewichtig sind und ausreichende Bewegung Mangelware ist, sollte die Gemeindeverwaltung diese Forderung auf keinen Fall erfüllen! Der Weg bzw. der Fahrradweg dorthin ist zu fast 100% verkehrsberuhigte Zone, sprich Fußgängerzone. Die Alto Adige berichtete heute darüber. *kopfschüttel*Was glaubt die Bloggergemeinde?
Herbert Dorfmann kandidiert für Brüssel
Wir gratulieren unserem Bezirksobmann Herbert Dorfmann zur erfolgreichen Wahl zum Kandidaten der Südtiroler Volkspartei für die Europawahl am 6. und 7. Juni 2009.Die Bezirksjugendleitung Brixen
Anbei der Artikel, entnommen aus www.stol.it, Autor Joachim Leitner:
Der Feldthurner Bürgermeister Herbert Dorfmann hat sich bei den Basiswahlen der SVP um die Kandidatur bei den Europawahlen durchgesetzt.
„25.674 Mitglieder, das sind 45,36 Prozent und deutlich mehr als wir uns zum Ziel gesetzt hatten, haben sich an der ersten landesweiten SVP-Basiswahl beteiligt“, freute sich Parteiobmann Elmar Pichler Rolle bei der Bekanntgabe des mit Spannung erwarteten Wahlergebnisses am Sonntagnachmittag.
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Perathoner
Der 40-jährige Dorfmann konnte 10.791 Stimmen (42,28 Prozent) auf sich vereinen. Knapp hinter ihm kam der 36-jährige Rechtsanwalt und Bozner SVP-Bezirksobmann Christoph Perathoner mit 9.416 Stimmen (36,90 Prozent) auf Platz zwei.
Kofler und Pamer abgeschlagen
3.315 Stimmen (12,99 Prozent) entfielen auf den ehemaligen Senator Alois Kofler. Rosmarie Pamer erreichte 1.880 Stimmen (7,37 Prozent) und somit Platz vier. 118 Stimmen (0,46 Prozent) entfielen auf andere Namen. Zudem wurden 80 weiße Stimmen (0,31 Prozent) abgegeben, 74 (0,29 Prozent) waren ungültig.
Die parteiinternen Abstimmungen in den Bezirken hatte noch Perathoner mit 766 Stimmen vor Dorfmann (580), Pamer (314) und Kofler (206) gewonnen.
Freitag, 3. April 2009
Der heimatbewusste Südtiroler
Causa Stockner zieht weite Kreise
Unglückliche Zufälle
Nach dem Abgang von Stadtrat Stockner gerät Bürgermeister Pürgstaller unter Druck. Was wusste er wirklich von Stockners Aktivitäten, die bis auf die Koja-Wiesen reichen?
Franz Stockner hat etwas getan, was in Südtirol Seltenheitswert hat. Er ist vergangene Woche - nach einer Grundstücksaffäre rund um seine Schwiegertochter- als SVP-Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Landwirtschaft in Brixen zurückgetreten. Meist kleben Gemeindereferenten und Abgeordnete in Südtirol fest auf ihren Sesseln, sogar wenn ein Gerichtsverfahren gegen sie läuft - wie er derzeit etwa beim Pfafzner Bürgermeister der Fall. Stockner hat die Konsequenzen gezogen. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Er habe sich, so erklärte er auf der Abschiedspressekonferenz, vor allem vom Bürgermeister im Stich gelassen gefühlt. „Er hat mich sehr verletzt", sagte Stockner. In den Zeitungen zu lesen, Bürgermeister Albert Pürgstaller habe vom Grundstücksdeal nichts gewusst, erfüllte ihn mit Ungläubigkeit. Schließlich habe Pürgstaller die Kaufverträge unterschrieben, da müsse er doch gewusst haben, von wem die Gemeinde den Grund für die Wohnbauzone kauft. Der Ex-Stadtrat ist mit seiner Mutmaßung nicht alleine. Auch Walter Blaas (Freiheitliche) und Markus Lobis (Grüne Bürgerliste) glauben nicht, dass Albert Pürgstaller erst vor zwei Wochen von der Transaktion erfahren habe. Als Beweis dafür führen sie eine Reihe von Ungereimtheiten ins Feld: • Bereits im Kaufvorvertrag vom 30. Juli 2008 zwischen der Gemeinde und Stockners Schwiegertochter Angelika Fischnaller wird der „Schnagerer", der Hof des nunmehrigen Ex-Stadtrates, als ihr Wohnort angegeben. • Auf eben diesem Hof, dem „Schnagerer", war Albert Pürgstaller am 26. Januar 2008 zu Gast gewesen. Der Grund dafür: Die Familie Stockner feierte den Zubau einer Wohnung für den Jungbauern Andreas Stockner, seine Frau Angelika Fischnaller und deren kleine Tochter. Auf einem Foto der Feier ist Pürgstaller am Tisch der Familie zu sehen. • Am 17. Dezember 2008 hat der Stadtrat den Kaufvertrag mit Angelika Fischnaller abgesegnet. Dabei verließ Franz Stockner den Sitzungssaal - „laut Art. 14 des ETGO". Dieser Artikel der GemeindeOrdnung regelt unter Punkt zwei das Verbot der Teilnahme an der Beschlussfassung im Bereich der Raumordnung wegen Verwandtschaft. Und all das soll dem Bürgermeister entgangen sein? Albert Pürgstaller bleibt, von ^"darauf noch einmal angesprochen, dabei: Franz Stockner habe alle im E>unkeln tappen und jegliche Transparenz bei dem Deal vermissen lassen. Dadurch sei das Vertrauen verloren gegangen und deswegen habe er sich in der Sache auch nicht mehr hinter Stockner gestellt. Was den Kaufvorvertrag anlangt, habe er, Pürgstaller, nur unterschrieben und sich nicht die Details des Vertrages angesehen, die der Generalsekretär der Gemeinde vorbereitet habe. Zu seinem Besuch auf Stockners Hof sagt er, damals habe er die Schwiegertochter des Stadtrates wohl gesehen - aber keinen Namen mit ihrem Gesicht verbunden. Er habe sie gegrüßt, wie viele andere Gesichter auch. Warum Franz Stockner den Sitzungssaal bei der Beschlussfassung zum Kaufvertrag verlassen hat, habe er nicht gewusst. Als Stadtrat habe der öfters den Saal verlassen, ohne sein Austreten zu begründen. So sei es auch in diesem Fall gewesen. Man könnte also sagen, dass Franz Stockner zurücktreten musste, war eine Reihe von unglücklichen Zufällen. Der ganze Grundstücksdeal war bereits von solchen geprägt gewesen: Angelika Fischnaller kaufte 2006 gemeinsam mit Rita Fischnaller einen Wald um 100.000 Euro; zwei Jahre später verkauften die beiden ein Viertel des Waldes für knapp eine Million Euro an die Gemeinde weiter. Zufällig möchte die aus dem Waldgrundstück ein Wohngebiet machen. Das restliche Grundstück, immerhin noch weit über 10.000 Quadratmeter, ist jetzt als Standort für ein Hotel im Gespräch. Das könnte den beiden Frauen noch einmal eine Million Euro oder gar mehr bringen. Spekulation mittels Insiderwissen, wie es Walter Blaas anprangert? Keineswegs, finden Franz Stockner und Angelika Fischnaller, vielmehr sei das Ganze eine glückliche Fügung. Eine solche könnte es auch in Milland geben. Dort hat Franz Stockner am 18. November 2004 im Köstentalele rund 17.000 Quadratmeter Grund gekauft. Er bezahlte einer Rentnerin dafür 340.000 Euro. Natürlich um dort Weinbau zu betreiben, was er auch tat, wie Gregor Beikircher von der Bürgerliste bestätigt. Beikircher weiß aber auch, dass genau auf diesem Grundstück die Brixner Südumfahrung gebaut werden soll. Im Februar 2007 hat das Land die entsprechende Studie präsentiert. „Hier ist noch nichts beschlossen", sagt der Bürgermeister. Es gebe verschiedene Varianten, eine davon könnte auch die Untertunnelung des Kostentaleles sein. Ein Fall von Spekulation? Natürlich nicht, sagt Stockner, denn das Grundstück sei bereits seit 20 Jahren so im Bauleitplan der Gemeinde eingetragen. „Wer von der Landwirtschaft etwas versteht", sagt Stockner, „wird bestätigen, dass eine neue Straße mitten durch ein Grundstück nur eine Belastung und keine Spekulation darstellt." Nicht untätig blieb Stockner auch auf den Koja-Wiesen, wo die Grödner Hoteliers Sanoner ein Hotel errichten wollen. Dadurch könnten die umliegenden Grundstücke in den nächsten Jahren ein Vielfaches von ihrem heutigen Wert erlangen. Stockner hatte bereits einen Vorvertrag für den Kauf einer angrenzenden rund ein Hektar großen Wiese abgeschlossen. Doch ein benachbarter Bauer nahm sein Vorkaufsrecht in Anspruch. Damit war der Deal für Stockner geplatzt. Er nimmt es gelassen. Die Wiese hätte deshalb gut zum Hof gepasst, „weil durch die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise der Viehbestand reduziert werden musste. Durch den Ankauf hätte der ursprüngliche Viehbestand wiederhergestellt werden können." Detail am Rande: Inzwischen hat die Bozner Staatsanwaltschaft Ermittlungen in der Causa aufgenommen.
Basiswahl am Sonntag, 5. April 2009
Der Sonntag, 5. April 2009 steht kirchlich gesehen ganz im Zeichen der Palmbesen, politisch gesehen aber ist dies jener Tag an welchem die erste Basiswahl der Südtiroler Volkspartei stattfindet. Landesweit sind 55.000 Mitglieder aufgerufen zu den Urnen zu gehen und ihr Stimme abzugeben. Nutzen wir diese Chance und wählen unseren Vertreter für das europäische Parlament.

