Montag, 26. Oktober 2009

JG Brixen: „Eisenbahnlärm langfristig lindern“

Eine Delegation der Jungen Generation in der Südtiroler Volkspartei des Bezirkes Eisacktals traf sich vor kurzem mit dem Vizepräsident und Verkehrsreferent der Bezirksgemeinschaft Eisacktal Josef Unterrainer. Im Auftrag von Präsident Dr. Arthur Scheidle informierte er die JG-Vertreter über die aktuelle Situation in Sachen Eisenbahn – Lärmschutz entlang der Brennerlinie.

„Die Verhandlungen mit der Bahngesellschaft verlaufen schleppend, doch es finden Gespräche statt den Lärm aktiv zu lindern“, sagt Unterrainer. Ziel muss es sein die Bewohner in den nahe gelegenen Dörfern vor der zunehmenden Belastung durch den Zugverkehr zu schützen. Durch die unmittelbare Nähe der Ortschaften leidet das Eisacktal besonders unter dem Lärm der 180 (!) täglich durchfahrenden Züge. In mehreren Zonen entlang der Linie zwischen Brenner und Waidbruck überschreitet dieser den zulässigen Lärmpegel.

SVP - Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis brachte die Anliegen der JG vor: „Lärmschutzwände aufzustellen finden wir eine gute Schadensbegrenzung, aber langfristig muss einfach Präventivarbeit geleistet werden. Das heißt: Primäres Forderungsziel muss nach wie vor die Erneuerung des absolut veralteten Rollmaterials sein.“
Dies bestätigte auch Unterrainer und versprach die Anliegen der JG bei den zuständigen Verantwortlichen zu deponieren und versicherte seinen weiteren Einsatz für eine bessere Lebensqualität im Eisacktal zu.

Freitag, 23. Oktober 2009

Endlich da: Der JG-Politherbst

Enlich ist er da. Wir dürfen euch recht herzlich den 1. JG-Brixen-Politherbst präsentieren. Zwischen aktuellen Themen wie etwa "Jugend sucht Grenzen" oder einem historischem Thema mit Sepp Innerhofer und Martha Stocker oder einfach einem gemütlichen Zusammensitzen bei einem kühlen Blonden hoffen wir, dass für jeden Interessierten etwas dabei ist.

Ganz besonders ans Herz legen möchten wir euch die Veranstaltung Nummer 1, welche bereits am nächsten Freitag stattfindet: Der Historiker Hans Heiss wird über die erste junge Generation in der Südtiroler Volkpartei erzählen, untermauert von wohlgemerkt originalen audiovisuellen Aufnahmen durch Ingo Dejaco.

Auf euer zahlreiches Interesse freut sich die Junge Generation, Bezirk Brixen.





Die erste (junge) Generation
Über Gründerväter, Diplomaten, Dissidenten und andere Vergessene in der langen Geschichte der
Südtiroler Volkspartei. Ein Gespräch und Meinungsaustausch mit dem Historiker Hans Heiss.
» Freitag 30.10.2009 19.30 Uhr Jugendhaus Kassianeum

"Danke Mami!"
Eine Unterschriftenaktion für die Anerkennung von 2 Rentenjahren bei Frauen und Pflegern für jedes Kind
» Samstag, 7. November 2009 vormittags, Altenmarktgasse Brixen

Die Bombenjahre – wie es wirklich war!
Südtirol in den 50er und den 60er Jahren
Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Martha Stocker und Sepp Innerhofer.
» Mittwoch 25.11.09 20 Uhr Saal der Grundschule von St. Andrä

Unsere Jugend grenzenlos?
Worin liegt die Faszination von Grenzerfahrungen verschiedenster Art (Sport, Drogen, PC Spiele…)?
Auf welche Art können Eltern angemessen und kompetent ihren Kindern begegnen?
Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Peter Kohler, Direktor des "Forum Prävention"
» Mittwoch 02.12.2009 20 Uhr Jugendhaus Kassianeum

Der JG-Brixen Politstammtisch
»
Jeden Donnerstag im November und Dezember ab 20 Uhr beim Kutscherhof

www.jgbrixen.com

Mit freundlicher Unterstützung von:JG Ortsgruppe Brixen, Milland, Sarns und St. Andrä und dem Jugendhaus Kassianeum Brixen.

„Sich zuerst informieren, dann hingehen!“

JG: „Neues Gesetz zur direkten Demokratie, aber nicht so!“ – Achammer: „Volksabstimmungen sind kein Anti-SVP-Votum!“

Die Junge Generation in der SVP legt ihre Position zu den Volksabstimmungen am kommenden Sonntag fest: „Die Teilnahme am aktuellen Referendum ist dann sinnvoll, wenn sich jeder und jede über den Inhalt der vorliegenden Gesetzesvorschläge ausreichend und objektiv informiert hat! Die eigene kritische Meinung dazu ist das einzige was zählt“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer und dessen Stellvertreter Heidi Gamper, Thomas Rauch und Daniel Ellecosta.

Die Junge Generation selbst schließt sich den Abstimmungsempfehlungen der Partei an. „Die Parteigremien haben sinnvolle und nachvollziehbare Stellungnahmen ausgesprochen“, so die JG-Spitze. Besonders zu den Gesetzesvorschlägen zur zukünftigen Regelung von Volksabstimmungen ist die Position der JG klar: „Ein Gesetz zur besseren Regelung der direkten Demokratie ist richtig, aber sicher nicht in dieser Form. In den beiden Gesetzentwürfen gibt es mehrere Punkte, mit denen niemand einverstanden sein kann.“ Dazu gehöre laut JG unter anderem das „bestätigende Referendum“, bei dem schon zwanzig Leute die Arbeit des Landtages immer wieder blockieren können, sowie das niedere Beteiligungsquorum von null oder fünfzehn Prozent, was sicherlich nicht für klare Mehrheitsentscheidungen steht. Bereits im Sommer habe sich die JG in einer Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Direkte Demokratie“ beschäftigt und sei zu klaren Zielsetzungen gelangt, die nicht mit den Vorstellungen der Promotoren übereinstimmen.

Kritisch äußert sich die JG gegenüber der gehässigen Propaganda einiger Parteien und Gruppierungen. „Es geht am Sonntag sicher nicht darum der SVP eine Watschn zu verpassen, sondern lediglich darum, wie einzelne Sachbereiche in Zukunft geregelt werden sollen.“ Daher ruft die JG alle Jugendlichen dazu auf, die in diesen Tagen von verschiedenen Seiten getätigten Aussagen stets kritisch zu hinterfragen. „Denn es entsteht nicht selten der Eindruck, dass es einigen eher um politisches Kalkül zu gehen scheint als um den Inhalt der Volksabstimmungen!“ Mündig abstimmen kann nur, wer sich richtig informiert. Dazu rät die JG die Homepage http://www.wahlen.provinz.bz.it/ zu konsultieren. Es finden sich dort die vollständigen Gesetzestexte ohne Einflussnahme von Interessensgruppen.

Die JG nimmt auch zu den rechtlichen Zweifeln an den verschiedenen Gesetzen Stellung. Leider sei das Gesetz zur direkten Demokratie aus dem Jahr 2005 hier zu ungenau. Es sieht nämlich keine detaillierte Prüfung hinsichtlich der Verfassungskonformität vor: „Es ist untragbar, dass der Urnengang vom Sonntag schlussendlich 'für die Katz' sein könnte. Die rechtlichen Zweifel hätten viel früher ausgeräumt werden müssen!“
Unabhängig davon wünscht sich die JG in Zukunft eine sachliche Diskussion zum Thema, bei der sich die SVP mit den Promotorengruppen an einen Tisch setzt und über eine Verbesserung des aktuellen Gesetzes diskutiert.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Gemeindejugendausschuss Brixen neu bestellt

Vor Kurzem wurde der SVP Gemeindejugendausschuss in der Gemeinde Brixen neu gewählt. Der Ausschuss hat die Aufgabe alle Jugendgruppen auf Gemeindeebene zu koordinieren und diese im Koordinierungsausschuss und in der SVP-Ratsfraktion zu vertreten.

Der neue Vorsitzende der engagierten Brixner Politjugend ist der 21-jährige Student der Sozialwissenschaften Arno Parmeggiani. Erfreut über die große Zustimmung aus den einzelnen Ortsgruppen hat er Einiges vor: „Ich möchte vorallem jugendrelevante Themen auf Gemeindeebene aktiv mitgestalten und Ansprechpartner und Sprachrohr für alle Jugendanliegen sein.“ Erfahrungen konnte er bereits als Vorsitzender der Südtiroler Hochschülerinneschaft Innsbruck und im Landesbeirat der Oberschüler sammeln.

Seine Stellvertreter sind Michael Hofer und Alexandra Gasser. Zusammen mit Vertretern aus den Ortsgruppen von Rosslauf, Milland, Sarns, St. Andrä und Brixen Stadt bilden sie den neuen SVP-Gemeindejugendausschuss in Brixen.

Glückwünsche an den neuen Ausschuss kommen auch von der Bezirksjugendleitung Brixen: „Es freut mich ganz besonders, dass wir in Brixen viele neue Jungpolitiker für unsere Arbeit gewinnen konnten. Unser langfristiges Ziel ist die deutliche Verjüngung in der Gemeindestube von Brixen,“ schreibt BJR Dietmar Pattis.

Montag, 12. Oktober 2009

Verpasste Chancen?

Naherholungszone Vahrner See

In den letzten Monaten befasste sich der Vahrner Gemeinderat des Öfteren mit der Diskussion zwecks einer Eintragung der nördlich von Vahrn bestehenden Motocrossbahn in den Bauleitplan. Im Zuge dieser Diskussion wurde auffallend oft die Einzigartigkeit und Schönheit des Vahrner Sees betont. „Zurecht“, würde jeder Ortskundige stolz sagen, doch in wieweit können wir Vahrner Bürger mit der bestehenden Zone „Vahrner See“ wirklich zufrieden sein? Meine Vision.

Der Vahrner See gilt in Wanderführern als Geheimtipp unter Sportlern, aber auch alle lokalen Gastwirte werben in ihren Prospekten für den wunderschönen See. Aber:
Geplagt von alljährlichen Badeverboten, dem Lärm des Zuges und der Motorsportler können wir nicht wirklich von Erholung pur sprechen. Das Badeverbot ist zeitlich begrenzt, den Lärm des Zuges hoffen wir im Zusammenhang mit dem Bau des BBT zu mildern und die Motorsportler ziehen - in dieser Vision – an einen anderen Standort um. Aber vor allem das Seerestaurant zeigt sich gezeichnet vom Wandel der Zeit. Wenige Wanderer suchen die Zone rund um den denkmalgeschützten See des Restaurants wegen. Anzudenken wäre doch ein modernes innovatives Restaurant mit Seeterrasse, angegliedert an eine der womöglich schönsten Erholungszonen des Landes. In Kombination mit einem Rad-, Wander- oder etwa einem Fitnessweg ist das Restaurant mit Grünzone der absolute Magnet für Familien, Jung und Alt. Wir schaffen somit einen Freizeitort der Generationen, der Entspannung und der Ruhe. Vorausgeschickt dass keine Hotelzone entsteht wäre es ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Aber bekanntlich hat auch der von der Bezirksgemeinschaft realisierte Radweg einen Umweg um den Vahrner See gefunden. Und im derzeitigen Zustand der Zone Vahrner See müssen wir uns langsam schon fragen: Wie viele Chancen wollen noch verpasst werden? Der Gemeinde sind die Hände gebunden, das „Stückl heile Welt Vahrner See“ ist privates Eigentum. Wünschenswert wäre ein realistisches Umdenken im Sinne der Allgemeinheit und der Attraktivität Vahrns. Der See ruft danach.

Freitag, 2. Oktober 2009

JG: „Den Schulsport wesentlich verbessern“

Bewegungsmangelkrankheiten wie etwa Diabetes oder Adipositas haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Auch die Sporthochschule Köln sowie das Institut für Sportwissenschaft an der Universität in Innsbruck schlagen Alarm: Bereits heute leiden etwa 40 bis 60 Prozent der europäischen Bevölkerung an Haltungsschwächen im Bewegungsapparat. Ursache ist in vielen Fällen die mangelnde körperliche Betätigung – Tendenz steigend! Aber vor allem koordinative Tests im Kindesalter bringen erschreckende Fakten ans Tageslicht.

„Wir von der Jungen Generation in der Südtiroler Volkspartei sind daher überzeugt davon, dass die Grundsteine für einen aktiven Lebensstil bereits im Grundschulalter gelegt werden“, sagt SVP - Bezirksjugendreferent Dietmar Pattis. „Wir glauben, dass der Schulsport in Südtirol für alle Altersklassen wesentlich verbessert werden muss. Dabei solle es nicht nur um eine quantitative Erhöhung der Sportstunden im Unterricht gehen, sondern es müssen auch qualitative Aspekte besondere Beachtung erfahren“, so Pattis weiter.

Das Problem des Bewegungsmangels darf jedoch nicht nur auf die Schule abgeschoben werden. Anzustreben ist eine Synergie zwischen Schule, Elternhaus, Freizeitaktivitäten und Vereinen. „Zudem solle auch der Leistungsgedanke im Jugendalter etwas entschärft werden; Freude an der körperlichen Betätigung, Soziale Erfahrungen oder einfach der Spaß am Sport müssen primäre Ziele sein“ ist JG Chef Philipp Achammer überzeugt.

Die Gesundheit ist das größte Gut, welches der Mensch sein Eigen nennen darf. Lediglich aus diesem Grund sehen wir es als erstrebenswert, dass hier sofort konkrete gesundheitspolitische Schritte gesetzt werden. „Um die Logistik der Lehrerzuteilung bestmöglich zu lösen, wäre auch die Sportlehrer - Ausbildung an ein weiteres Fach zu koppeln anzudenken, wie es etwa in Österreich bereits möglich ist“, so die JG Vertreter abschließend.

Besonders im Grundschulalter durchleben die Kinder eine Phase, in welcher sie Bewegungsabläufe schneller erlernen, dieser kindliche Bewegungsdrang muss deshalb akzeptiert und gefördert werden. Hier spielt die Schule eine wesentliche Rolle: Wir erachten es somit als ersten wichtigen Schritt qualifiziertes Personal auch in der Grundschule einzustellen, vorhandenes Personal auszubilden und die Sportstunden in allen Schulstufen zu erhöhen.


Eine Delegation der Jungen Generation hat sich kürzlich auch mit Schulamtsleiter Dr. Peter Höllrigl und dem Koordinator des Schulsports Dr. Eduard von Grebmer getroffen und ihr Anliegen dort deponiert.